Zu Hause bei Caroline Borg


Begleite uns nach Hause zur Fotografin und Stylistin Caroline Borg.
Hier hat sie ein Frühstück mit unserer neuen Porzellanserie Moa gedeckt – einem Geschirr, das frei, persönlich und verspielt genutzt werden soll. Lass dich von ihrer weichen und einladenden Tischdekoration inspirieren, bei der Farbe, Form und Material in einer harmonischen Einheit aufeinandertreffen, ohne dass etwas zu inszeniert wirkt.
Ein verspielter Mix aus Farben und Materialien
Als Caroline mit der Moa-Serie arbeitete, war schnell klar: Alle Teile sollten in einem harmonischen Mix zusammenkommen. Die pastelligen Töne wurden selbstverständlich miteinander kombiniert, während Details aus Edelstahl und der Hocker Silas in hellem Holz einen schönen Kontrast setzten. Rund um den Tisch treffen unterschiedliche Nuancen der Serie aufeinander und zeigen, wie einfach es ist, Leben zu schaffen, wenn man sich traut zu kombinieren.
– Die gestreifte Tischdecke prägt den Look so stark, dass hier keine Stoffservietten nötig sind, erzählt Caroline. Außerdem hat sie eine wunderbar weiche Struktur – so eine, die man einfach fühlen muss.
Der Tisch als Kunstwerk
Für Caroline ist das Tischdecken mehr als nur eine praktische Fläche. Jeder Tisch ist ein Kunstwerk im Wandel – geformt durch Farbe und Material. Manchmal steht das Essen im Mittelpunkt, in einer eher minimalistischen Inszenierung. Manchmal darf der Tisch selbst die Hauptrolle spielen.
– Ganz gleich, wie der Ausdruck aussieht: Die Tischdekoration ist immer Teil des Gesamterlebnisses, sagt sie. Die Inspiration kann von einem besonderen Geschirrstück kommen, von einem Interior-Detail, einer Farbwelt oder sogar von einer Esskultur. Feste Regeln gibt es nicht – Variation ist der Schlüssel.


Kleine Details mit großer Wirkung
Für den Alltag empfiehlt Caroline einfache Kniffe, die viel für die Atmosphäre tun. Stoffservietten gehören zu ihren Favoriten – nachhaltig und schön zugleich.
– Lass jedes Familienmitglied seine eigene Serviette ein paar Tage benutzen, sie werden selten wirklich schmutzig, rät sie.
Ein weiterer Tipp sind kleine Vasen mit einzelnen Blumen. Sie nehmen wenig Platz ein, stören keine Gespräche und brauchen nur ein paar Stiele pro Woche. Selbst ein größerer Strauß, der langsam verwelkt, kann neues Leben bekommen, wenn die schönsten Blumen in kleine Vasen umziehen.
Textilien verbinden das Gesamtbild
Wenn Caroline ein Detail wählen müsste, das den größten Unterschied macht, wäre die Antwort eindeutig: Textilien. Tischdecken und Servietten bringen alles zusammen und schaffen einen warmen Kontrast zum Glanz von Porzellan und Glas. Unterschiedliche Strukturen auf dem Tisch sorgen für Tiefe und machen die Dekoration lebendiger.
Persönlich – auch mit reduzierter Basis
Zu Hause arbeitet Caroline mit einer schlichten Grundlage: weiße Vintage-Teller als Alltagsgeschirr. Variation entsteht durch Schalen, Platten, Textilien und Gläser in unterschiedlichen Formen und Farben.
– Mit verschiedenen kleinen Tellern und Schalen kannst du dein Alltagsgeschirr ganz einfach aufwerten, sagt sie. Und wenn die Basis gleich bleibt, ist es schön, verschiedene Gläser zu kombinieren.
Second Hand ist eine ständige Inspirationsquelle – besonders für einzelne Gläser oder Porzellanteile. Bleibst du innerhalb einer ausgewählten Farbskala, wirkt die Tischdekoration stimmig, auch wenn Neues auf Altes trifft.
Mit der Moa-Serie als Basis zeigt Caroline Borg, wie eine Frühstückstafel persönlich, verspielt und durchdacht zugleich sein kann – eine Erinnerung daran, dass es oft die kleinen Details sind, die den Morgen ein wenig schöner machen.




CAROLINES BESTE TIPPS FÜR DIE TISCHDEKORATION
– Farben mixen – trau dich!
Alle Teile der Serie passen wunderbar zusammen, deshalb kombiniere ich die Farben gerne verspielt. Wenn das Geschirr dafür gemacht ist, gemischt zu werden, entsteht Lebendigkeit und Persönlichkeit – ohne unruhig zu wirken.
– Lass Textilien den Ton angeben
Eine Tischdecke oder Serviette mit markanter Struktur kann die gesamte Dekoration tragen. Wenn das Textil Raum bekommt, kann der Rest schlicht bleiben und wirkt dennoch durchdacht.
– Stoffservietten auch im Alltag verwenden
Sie werten den Tisch auch unter der Woche auf. Wenn jedes Familienmitglied seine eigene hat, können sie mehrere Tage genutzt werden – schön, unkompliziert und nachhaltig.
– Mit kleinen Vasen statt großen Sträußen dekorieren
Ich verwende gerne mehrere kleine Vasen mit jeweils einer einzelnen Blume. Das nimmt wenig Platz ein, stört keine Gespräche und sorgt für eine leichte, lebendige Tischgestaltung.
– Mit einer festen Basis variieren
Mit einem Grundgeschirr als Basis lässt sich der Look leicht verändern. Kombiniere verschiedene Gläser, kleine Teller und Schalen innerhalb einer Farbwelt – so entsteht ein stimmiges, aber persönliches Gesamtbild.



